DIE PAUSE KANN KOMMEN - Neuer Schulhof für die Erich-Kästner-Schule

(Schaufenster 24.11.2010)

Stolz ragt die Schulleiterin Anne Dore Lange-Hochgesand aus der Menge ihrer Schüler. Sie steht inmitten des Schulhof der Erich-Kästner-Schule auf der Goethestrasse. Doch nicht grundlos haben sich Lehrer, Schüler und Eltern am vergangenen Donnerstag versammelt - die Eröffnung des lang ersehnten und mühsam gestalteten neuen Schulhofs stand auf der Tagesordnung.

(TB) Das Warten hat sich nun ein Jahr hingezogen. Den Anstoß gab Konrektorin Stephanie Sieker, die gemeinsam mit ihrer jetzigen 10. Klasse und einer Vielzahl an Helfern der Stadt, den alten Boden des Schulhofes entfernte. Nachdem die alten Platten nicht mehr die gewünschte Sicherheit boten, wurde der Boden neu asophaltiert. Ein besonderer Dank galt daher auch Otto Kahm von der Stadt, der sich besonders um das neue "Schulhofprojekt" kümmerte, jedoch am großen Eröffnugnstag nicht vor Ort sein konnte. Stellvertretend für seine Person war Sachgebietsleiterin für Schule und Sport, Daniela Thewes anwesend, die den Dank der Schulleiterin sicher gerne weitergeleitet hat. Mit dem Spruch von Erich Kästner selbst: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es", eröffnete die Schulleiterin die Feierlichkeiten. Ganz vorne mit dabei waren die ersten bis fünften Klassen, da der neie Hof mit seiner großen neuen Kletterwand und den vielen zusätzlich angeschafften Spielgeräten für sie errichtet wurde. Die älteren Schüler werden weiterhin den Schulhof im Eingangsbereich der Schule nutzen, der bislang kaum Spielraum für die kleinen bot.
zudem dankt die Leiterin noch allen Eltern und Helfern und selbstverständlich dem Land NRW, das sich bereit erklärt hat, unter anderem aus dem konjukturpaket II des Bundes eine fünfstellige Zahl für den Umbau zur Verfügung zu stellen. Mit Spannung schauten alle Beiteiligten dabei zu, wie Schulleiterin Lange-Hochgesand das Absprerrband durchschnitt, um offiziell den Hof zu eröffnen. Kaum erreichte die obligatorische Sperre den Boden, stürmen Groß und Klein auch schon auf die neuen Errungenschaften zu. "Da bleibt am Ende nur noch eine Frage offen," so die Schulleiterin "unser Hof hat noch keinen Namen!" Doch dies sollte nach den Arbeiten der letzten Monate das kleinste Problem für die Schüler darstellen. Auf Zettel dürfen sie nun Vorschläge an die Schulleitung weiterleiten, der Beste gewinnt. Eine nette Idee, die das Projekt "Schulhofumbau" dann hoffentlich bald abschließt.